Arthrose

Von Arthrose spricht man, wenn Gelenkknorpel durch Abnutzung geschädigt oder zerstört sind. Man sagt auch, Arthrose ist eine nicht-entzündliche Gelenkerkrankung, im Gegensatz etwa zu Rheuma.
Siehe auch Synonyme und Definition für Arthrose.


Fibromyalgie

Das Fibromyalgie-Syndrom, was so viel heißt wie "Faser-Muskel-Schmerzzustand", zählt zum Weichteilrheumatismus: Das sind Schmerzen, die nicht an den Körpergelenken auftreten, sondern an Bindegeweben, Sehnen, Bändern und Muskeln. Die häufigste Variante ist die Fibromyalgie: Zwischen ein und drei Prozent der Bevölkerung leiden darunter; der überwiegende Teil davon sind Frauen. Meist setzen die Beschwerden im Alter von 35 bis 40 Jahren ein.

 
Mausarm

Siehe RSI-Syndrom

 
Rheuma

Rheuma stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt "fließender Schmerz". Die Erkrankung, die Forschern noch viele Fragen stellt, geht entweder auf eine Entzündung oder auf Verschleißerscheinung zurück. In manchen Fällen spielt auch die genetische Veranlagung eine Rolle.

 

RSI-Syndrom (Repetitive Strain Injury-Syndrom)

Marathon-Einsätze am Computer können weh tun: Permanentes Klicken auf die Computermaus kann das so genannte Repetitive Strain Injury-Syndrom, auch Mausarm genannt, auslösen. Das RSI-Syndrom ist ein komplexes Krankheitsbild mit Schmerzen des Armes und der Hand, die auf eine Schädigung des Bewegungsapparates von Hand, Arm, Schulter und Nackenbereich zurückzuführen sind.
Dauerhaftes Klicken auf den Maus-Knopf kann den Arm ruinieren. Tasten- oder Mausklicks - also Bewegungsabläufe, die sich sehr oft wiederholen - können nämlich das Repetitive Strain Injury-Syndrom auslösen: Das sind Gewebeveränderungen und Narbenbildungen, die auf Grund kleinster Verletzungen entstehen.
Schmerzen, die auf den Mausarm zurückzuführen sind, können sich an vielen verschiedenen Stellen bemerkbar machen: in Nacken und Schultern, dem oberen Rücken, in Ober- und Unterarmen, im Ellenbogen, im Handgelenk und in den Fingern.
Betroffen sind hauptsächlich Menschen, die beruflich viel mit dem Computer arbeiten. Zudem scheinen persönliche Faktoren eine Rolle zu spielen, etwa hohe Arbeitsbelastung, Stress, Körperhaltung, Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, mangelnde Arbeitsorganisation und ein nicht anatomisch gerecht ausgestatteter Schreibtisch.

Symptome

Die Intensität und Lokalisation der Symptome eines RSI-Syndroms wechseln häufig, in manchen Fällen täglich. Meist treten die Symptome schon im Ruhezustand auf und verschlimmern sich, wenn die Arbeit aufgenommen wird.

Therapie

Es gibt verschiedene Therapieansätze, den Mausarm zu behandeln: die Expositionsprophylaxe, die physikalische und die medikamentöse Therapie und - bei chronischem RSI - die Psychotherapie.

Kann man RSI vorbeugen?

Ja. Am wichtigsten ist es, regelmäßige Pausen am Computer einzulegen. Vormittags und nachmittags sollte man mindestens für je zehn Minuten pausieren. In dieser Zeit sollten Dehnübungen der belasteten Gelenke gemacht werden.
 
Zusätzlich gewährleisten umliegende Muskeln und Sehnen die Stabilität des Gelenkes.